Die Wachtturmgesellschaft und Kinderschänder
Brief der Wachtturm-Gesellschaft an alle Ältesten:
WATCHTOWER
BIBLE AND TRACT SOCIETY OF NEW YORK, INC.
25 COLUMBIA HEIGHTS BROOKLYN, NEW YORK 11201-2483 USA PHONE (718) 625-3800
14. März 1997
AN ALLE ÄLTESTENSCHAFTEN. VERTRAULICH
Liebe Brüder,
In dem Artikel "Verabscheuen wir das Böse" in der Wachtturm-Ausgabe vom 1. Januar 1997 wurde eine Sache angesprochen, die Anlass zu großer Sorge ist. Diese Sorge beinhaltet die Reinheit der Organisation Jehovas in diesen letzten Tagen. Es liegt in unserer Verantwortung, die Herde Gottes vor diesen bedrohlichen Einflüssen zu schützen. - Jes. 32:1, 2.
Wir wollen sicher notwendige Schritte unternehmen, die helfen, die Versammlung, und besonders unsere Kinder, vor ungesunden Praktiken zu schützen, die in der Welt ständig schlimmer werden. Wir sind dankbar, dass die Wahrheit die Ausbreitung von sexuellem Kindesmissbrauch in Jehovas Organisation begrenzt hat.
WER IST EIN "BEKANNTER KINDERSCHÄNDER"?
Was ist Kindesmissbrauch? Webster's Ninth New Collegiate Dictionary definiert "Pädophilie" als "sexuelle Perversion, bei der Kinder bevorzugtes Sexualobjekt sind". (Siehe "Fragen von Lesern" im Wachtturm vom 1. Februar 1997, Seite 29.) 5. Mose 23:17, 18 verurteilt solche Praktiken als "verabscheuungswürdig". (Siehe die Fußnoten zu den Versen 17 und 18 in der Studienbibel. Es wäre auch hilfreich, sich die Fußnote auf Seite 10 in der Erwachet!-Ausgabe vom 8. Oktober 1993 anzusehen.) In Übereinstimmung mit diesen Quellen sprechen wir hier über die sexuelle Perversion, bei der Kinder das Objekt sexuellen Missbrauchs sind, einschließlich Betastens durch einen Erwachsenen. Wir sprechen nicht über eine Situation, wo ein Minderjähriger, der bald erwachsen ist, mit seiner Zustimmung sexuelle Beziehungen zu einem Erwachsenen hat, der ein paar Jahre älter als der Minderjährige ist. Wir meinen vielmehr beispielweise Situationen, wo das Rechtskomitee einer Versammlung festgestellt hat, dass ein erwachsener Bruder oder eine erwachsene Schwester des Missbrauchs an einem kleinen Kind schuldig ist oder sich sexuell an einem Minderjährigen ohne dessen Zustimmung betätigt hat, der noch nicht auf das Erwachsensein zugeht. Wer ist als Kinderschänder bekannt? Der Wachtturm-Artikel "Verabscheuen wir das Böse" vom 1. Januar 1997 erwähnt auf Seite 19, dass jemand, "von dem bekannt ist, dass er ein Kind sexuell missbraucht hat", nicht für Vorrechte in der Versammlung in Frage käme. Jemand, von dem "bekannt" ist, dass er ein Kind sexuell missbraucht hat, wird in der Gemeinde und in der Christenversammlung genau als solcher wahrgenommen. In den Augen der Versammlung ist ein Mann, von dem man weiß, dass er Kinder missbraucht hat, nicht "frei von Anklage" und "ohne Tadel", er hat auch nicht ein "vortreffliches Zeugnis von Außenstehenden" (1. Tim. 3:1 -7, 10; 5 :22: Titus 1:7). Angesichts seiner Vergangenheit würden ihn die meisten Menschen in der Gemeinde nicht respektieren, und die Brüder könnten sogar über seine Ernennung straucheln.
AN ALLE ÄLTESTENSCHAFTEN, 14. März 1997, Seite 2
UNSERE KINDER SCHÜTZEN
Was können wir tun, um unsere Kinder zu schützen und die Reinheit der Organisation Jehovas zu bewahren? Die hauptsächliche Verantwortung für den Schutz der Kinder liegt bei den Eltern. Gute Vorschläge für Eltern sind zu finden in dem Erwachet!-Artikel "Kindesmissbrauch - Man kann sein Kind schützen" vom 8. August 1985. Andere Artikel, die zu betrachten Eltern gut tun, sind "Wie können wir unsere Kinder schützen?" in Erwachet! vom 8. Oktober 1993 und "Ihr Eltern, freut euch an euren Kindern" im Wachtturm vom 1. Dezember 1996, hier besonders die Seiten 13 und 14, Absätze 18 und 19.
Was können die Ältesten tun, um unsere Kinder schützen zu helfen? Die Ältesten sollten auf die Aktivität eines jeden achten, von dem bekannt ist, dass er früher Kinder missbraucht hat. Personen, die in dieser Hinsicht eine Schwäche gezeigt haben, sollten empfindlich für die Notwendigkeit sein, nicht allein mit Kindern zu sein. Sie sollten keine Kinder halten oder ihnen anderweitig ihre Zuneigung zeigen. Es wäre passend, wenn die Ältesten einen jeden freundlich warnen, der Dinge tut, die eine Versuchung oder oder Anlass zur Sorge anderer in der Versammlung sein könnten. - 1. Kor. 10:12,32.
Was sollten Älteste tun, wenn ein früherer Kinderschänder in eine andere Versammlung zieht? Wie im Fragekasten in Our Kingdom Ministry vom Februar 1991 und im Brief an alle Ältestenschaften vom 1. August 1995 dargelegt, ist unsere Politik immer, einen Einführungsbrief zu schicken, wenn ein Verkündiger in eine andere Versammlung zieht. Es ist unbedingt notwendig, dass dies geschieht, wenn jemand umzieht, von dem man weiß, dass er früher Kinder missbraucht hat. Der Sekretär sollte im Namen der Ältesten an die Ältestenschaft der neuen Versammlung schreiben und die Vorgeschichte des Verkündigers beschreiben, und was die Ältesten in der alten Versammlung getan haben, um ihm beizustehen. Jede nötige Warnung sollte der Ältestenschaft der neuen Versammlung zukommen. Dieser Brief sollte nicht in der Versammlung vorgelesen oder mit ihr besprochen werden. Dieser Stoff sollte in den vertraulichen Unterlagen der Versammlung aufbewahrt werden, wo jeder Älteste ihn nachlesen kann. Die Ältesten sollten eine Kopie dieses Briefes in einem der "blauen Umschläge" an die Wachtturm-Gesellschaft schicken.
DIENSTVORRECHTE IN DER VERSAMMLUNG
In der Wachtturm-Ausgabe vom 1. Januar 1997 hieß es in dem Artikel "Verabscheuen wir das Böse" auf Seite 29: "Zum Schutz unserer Kinder gilt: Ein Mann, von dem bekannt ist, daß er ein Kind sexuell mißbraucht hat, eignet sich nicht, eine verantwortungsvolle Stellung in der Versammlung zu bekleiden. Auch kann er nicht als Pionier dienen oder eine andere Form besonderen Vollzeitdienstes verrichten." Wir erhielten eine Anzahl von Anfragen, wie dies in der Versammlung anzuwenden sei, und dem schenken wir unsere Beachtung.
Es ist möglich, dass einige, die sich des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben, als Älteste, Dienstamtgehilfen oder als allgemeine oder Sonderpioniere gedient haben oder heute dienen. Andere mögen sich vor ihrer Taufe des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht haben. Die Ältestenschaft sollte Einzelpersonen nicht in Frage stellen. Doch die Ältestenschaft sollte diese Sache besprechen und der Gesellschaft über jeden einen Bericht schicken, der gegenwärtig oder früher in einer von der Gesellschaft ernannten Stellung dient/diente und von dem man weiß, dass er sich in der Vergangenheit des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht hat.
AN ALLE ÄLTESTENSCHAFTEN, 14. März 1997, Seite 3
In eurem Bericht beantwortet bitte folgende Fragen: Wie lang ist es her, dass er die Sünde beging? Wie alt war er damals? Wie alt war(en) sein(e) Opfer? Geschah es einmal oder regelmäßig? Wenn regelmäßig, in welchem Ausmaß? Wie wird er in der Gemeinde und von den Behörden angesehen? Ist er inzwischen nicht mehr in der Gemeinde berüchtigt? Wissen die Mitglieder der Versammlung, was geschah? Wie sehen sie und sein(e) Opfer ihn? Wurde er jemals ausgeschlossen, zurechtgewiesen, erhielt er Rat oder geschah anderes mit ihm? Wenn er in eine andere Versammlung gezogen ist, nennt bitte die Versammlung, in die er gezogen ist. Hat man diese Versammlung über seinen früheren Kindesmissbrauch unterrichtet, und wenn ja, wann? [Wenn ihr sie nicht unterrichtet habt, sollte das jetzt geschehen, und ihr solltet eine Kopie davon in einem "blauen Sonderumschlag" an die Gesellschaft schicken.] Dies sollte zusammen mit anderen Beobachtungen der Ältestenschaft an die Gesellschaft geschickt werden. Bitte schickt dies der Gesellschaft in einem "blauen Sonderumschlag", damit den Faktoren gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden kann; diese Information sollte niemandem zugänglich gemacht werden, der nicht betroffen ist.
Jehova hat die Bemühungen seines Volkes gesegnet, das lebenswichtige Predigen des Königreiches und Jüngermachens durchzuführen. In Jesaja 52: 11 heißt es: "Haltet euch rein, die ihr die Geräte Jehovas tragt." Wir müssen immer wachsam sein, um Jehova zu zeigen, dass wir die Organisation, die er in diesen letzten Tagen benutzt, tauglich für dieses ganz entscheidende Vertrauen halten. Möge Jehova eure Bemühungen in dieser Hinsicht segnen.
Eure Brüder,
WTBS
PS an die Ältestenschaft: Es sollte ein Treffen der Ältestenschaft vorgesehen werden, um diesen Brief zu lesen und miteinander zu besprechen. Dieser Brief ist vertraulich und sollte nicht kopiert werden, sondern in den vertraulichen Unterlagen der Versammlung aufbewahrt werden. Älteste sollten diesen Stoff nicht mit anderen besprechen. Er wurde geschrieben, damit ihr den Geist der biblischen Information im Wachtturm-Artikel "Verabscheuen wir das Böse" vom 1. Januar 1997 anwenden könnt.
Bericht der Organisation "Silent Lambs"
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Interne Quellen enthüllen 23.720 gemeldete/nicht gemeldete Kinderschänder in den Akten der Weltzentrale der Zeugen Jehovas New York Im Frühjahr 2002 traten drei verschiedene Quellen an mich heran, die behaupteten, Verbindung zu Leuten in der Weltzentrale der Watchtower Bible & Tract Society of New York mit Sitz in Patterson, New York, zu haben. Diese Insider lieferten meinen Kontakten eine dortige Computerdatenbank mit 23.720 gespeicherten Kinderschändern. Die Unterlagen,. etikettiert als "gesonderte Hirtenvorkehrung", sind eine Fassade für die Meldung von Kinderschändern an das Hauptbüro. Patterson ist der Sitz der Dienst- und der Rechtsabteilung der Watchtower Bible and Tract Society of New York, die sich heute "Christenversammlung der Zeugen Jehovas von New York" nennt, und in diesen beiden Abteilungen werden diese hochgeheimen Unterlagen aufbewahrt. Die Verästelungen dieser außerordentlich hohen Zahl sind interessant. Wenn in einer Versammlung der Zeugen Jehovas ein Pädophiler enttarnt wird, ernennt die Ältestenschaft zwei Männer aus ihren Reihen, um die Beschuldigung zu untersuchen und zu sehen, ob an der Anschuldigung etwas dran ist. Wenn die Behauptung bei der Untersuchung erhärtet wird, bestimmt die örtliche Ältestenschaft zwei aus ihren Reihen, um bei der Wachtturm-Rechtsabteilung anzurufen und die Sache zu melden. Darauf füllt der Vertreter der Rechtsabteilung über das Telefon ein computerisiertes Formular aus, das Fragen und Felder für Antworten vorsieht. Alle Einzelheiten der Sache werden aufgezeichnet, auch das Geburtsdatum des Pädophilen; was geschah; das Alter des Opfers; wo, wann und wie oft das Opfer angefasst wurde usw. Diese Einzelheiten kommen dann in einen Computer im Hauptbüro und verbleiben dort für immer und können von dazu Autorisierten jederzeit abgerufen werden, wenn es künftige Übertretungen gibt. Gegen Ende der ein- oder zweistündigen Befragung holt der Sprecher der Rechtsabteilung einen Wachtturm-Anwalt aus dem Hause ans Telefon, der befindet, ob der Bundesstaat, in dem die Versammlung liegt, eine Anzeige zur Pflicht macht. Wenn ja, bittet der Anwalt die Ältesten, von den Eltern oder Sorgeberechtigten des Opfers zu fordern, Anzeige zu erstatten. Wenn diese es nicht tun wollen, müssen die Ältesten es tun. Was, wenn der Missbrauch in einem der 36 Bundesstaaten stattfand, in dem eine Anzeige keine Pflicht ist? Dann wird der Anwalt sagen: "Brüder, ihr seid eurer Pflicht nachgekommen; ihr müsst euch zu einer Anzeige bei den Justizbehörden neutral verhalten." Dann wird in den meisten Fällen keine Anzeige erstattet. Der erste Bruder wird dann Briefe an die Ältestenschaften anführen, die sich die Ältesten durchlesen müssen und in denen von Kindesmissbrauch die Rede ist. Er gibt auch Anweisungen, falls sich um den Beschuldigten etwas Neues ergibt, das heißt, wenn er weitere Kinder missbraucht, dann müssen die Ältesten das Datum des ersten Berichts oder das Geburtsdatum des Kinderschänders als Referenz angeben. Das bedeutet, die Wachtturm-Rechtsabteilung kann sich den Fall leicht aus dem Computer herausziehen und der Datenbank die Einzelheiten der neuen Missbräuche hinzufügen. Die Zahl 23.720 ist gelinde gesagt erheblich. Wenn wir sie auf die ganze weltweite Organisation beziehen, jeder zweihundertsechzigste Zeuge Jehovas ist als Kinderschänder in den Unterlagen. Meinen Sie, die Katholiken hätten solch einen hohen Prozentsatz an pädophilen Priestern? Würden wir einen ähnlichen Prozentsatz auf die Katholiken in den USA, 60 Millionen, anwenden, hieße das, dass es 1.428.571 katholische Kinderschänder in diesem Land gäbe. Der Glaube, es gäbe einen solchen Prozentsatz in der katholischen Kirche, ist unrealistisch. Doch der Prozentsatz bei den Zeugen Jehovas könnte noch schlimmer sein, wenn man bedenkt, dass viele Zeugen, die Kinderschänder sind, der Wachtturm-Rechtsabteilung vielleicht gar nicht gemeldet werden. Wenn die Ältesten, die die Sache untersuchen, nicht in der Lage sind, sie aus dem Munde "zweier Augenzeugen" zu bestätigen, wird dann etwas in der "gesonderten Hirtenvorkehrung" in Patterson, New York, aufgezeichnet? Man beachte folgende Bemerkung im Brief an die Ältestenschaften in England vom 1. Juni 2001:
"Es gibt jedoch viele weitere Situationen, die im Zusammenhang mit dem Missbrauch eines Kindes stehen. Beispielsweise mag es nur einen Augenzeugen geben, und der Bruder bestreitet die Anschuldigung. (5. Mose 19:15; Johannes 8:17) Dann mag ein Kind von jemandem missbraucht worden sein, der selbst noch minderjährig ist, Teenager oder noch jünger. In diesen und ähnlichen Fällen wird kein Eintrag in der Kinderschutzliste vorgenommen. Stattdessen sollte der Vorgang in einem versiegelten Umschlag, wie unten, bei den vertraulichen Unterlagen der Versammlung aufbewahrt werden. Wenn solche Personen umziehen, sollte das Dienstkomitee der Versammlung einen Brief an die Rechtsabteilung der Gesellschaft schreiben und um Rat ersuchen, ob der neuen Versammlung die Einzelheiten mitgeteilt werden sollten."
Dies scheint anzuzeigen, dass die Ortsversammlungen die Informationen aufbewahren, und nur, wenn der beschuldigte Missbraucher umzieht, wird erwogen, sich mit der Wachtturm-Rechtsabteilung abzuklären oder die neue Versammlung aufmerksam zu machen. Betrachtet man diese Personen als zu den 23.720 Schändern in der Datenbank gehörig? Wenn nicht, dann wäre der logische Schluss der, dass es weitaus mehr als Kinderschänder Beschuldigte gibt, als die 23.720 in den Unterlagen, die entweder gestanden haben oder aus dem Mund "zweier Augenzeugen" überführt wurden. Wenn man bedenkt, dass es weltweit mehr als 93.000 Versammlungen gibt, wäre eine konservative Schätzung, dass es, basierend auf der Zahl 23.720, in jeder vierten Versammlung einen Kinderschänder gibt. Glauben Sie, die Zeugen Jehovas haben ein Problem mit Kinderschändern? Wie viele nicht gemeldete Kinderschänder wirken in der Organisation und müssen noch entlarvt werden? Diese Zahl wird nur zunehmen, und damit werden Kinder einer zunehmenden Gefahr ausgesetzt, da die Wachtturmpolitik, die Namen von Schändern vertraulich zu behandeln, ein "Pädophilenparadies" geschaffen hat. Warum führen Jehovas Zeugen eine Datenbank mit Kinderschändern, die großenteils nie bei der Polizei angezeigt wurden? Der eigentliche Grund ist nicht der Schutz der Kinder, sondern des Geldes. Der Zweck der Datenbank ist, Personen, von denen Jehovas Zeugen entschieden haben, dass sie Kinderschänder sind, zu überwachen und zu verhindern, dass sie in offizieller Stellung in einer Versammlung dienen. Das wiederum bewahrt die Watchtower Inc. davor, wegen Fahrlässigkeit verklagt zu werden, weil sie Kinderschänder in Führungspositionen gesetzt hat, was die Organisation vor Gericht Geld kosten könnte. Der Schutz der Kinder bleibt ihre geringste Sorge, denn niemand in der Versammlung erfährt etwas von dieser Datenbank, und viele, die dort gespeichert sind, missbrauchen weiter Kinder unter dem Schutz des "Kirchengeheimnisses". Man muss sich wirklich fragen, wie das FBI reagieren würde, wüsste es, dass es solche Unterlagen über kriminelle Taten gibt und die Mehrzahl der Missbrauchsanschuldigungen nicht den Behörden gemeldet wird, damit diese ermitteln können. Und schließlich, wie leicht könnte das amerikanische Justizsystem die Strafverfolgung mehrerer tausend pädophiler Zeugen Jehovas handhaben? Diese und andere Fragen fallen ins Gewicht, wenn die "Christenversammlung der Zeugen Jehovas" zu offenbaren gezwungen wird, wie viele der mutmaßlichen 23.720 Verbrecher durch Wachtturm-Vorschriften geschützt werden. |
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