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Wie denken die Zeugen Jehovas über Jesus Christus?

Nach der Auffassung der Zeugen Jehovas war Jesus Christus ein Sohn Gottes, die erste Schöpfung Jehovas, der Erzengel Michael. Ihrer Meinung nach hatte Er einen Anfang und war in Wirklichkeit ein Geschöpf Gottes. Die Lehre von der göttlichen Dreieinigkeit lehnen die ZJ als unbiblisch ab.

Die Zeugen Jehovas lehren, daß Christus Jesus die Unsterblichkeit als Belohnung für sein treues Handeln auf Erden erhalten habe. Deshalb hätte jedes Versagen seinerseits für ihn den ewigen Tod (Vernichtung) bedeutet.

In seinem irdischen Dasein war Jesus Christus ein vollkommener Mensch auf derselben Stufe wie Adam. Als dieser bezahlte Jesus durch seinen Tod am Marterpfahl das Loskaufsopfer, das Lösegeld für die adamische Erbsünde der Menschen. Dieses Loskaufsopfer ermögliche es den Menschen, wenn sie Jehova treu dienen, das ewige Leben zu erlangen.

Die Zeugen Jehovas sprechen zwar von einer Auferstehung Jesu, meinen damit aber eine Neuerschaffung. Eine Kontinuität der Person Jesu und eine leibliche Auferstehung kennen sie nicht. Jesus ist ihrer Meinung nach nach seinem Tod als Geistgeschöpf zum Leben erweckt worden, nachdem Gott seinen menschlichen Leib auf unerklärliche Weise hatte verschwinden lassen. Er  konnte aber sichtbare Leiber materialisieren, mit denen er den Jüngern  erscheinen konnte.

Nach seiner “Auferstehung” sei Jesus zur zweithöchsten Person im Universum erhöht worden. Er sei aber weiterhin nur ein Gott und dürfe daher keine Anbetung erhalten, die nur Jehova, dem allein wahren Gott zustehe.

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